Gerd Streng
Dipl.-Ing.
Architekt BDA

Vita

  • seit 2010 freie Arbeiten
  • seit 2018 Mitarbeit Planwerkeins Architekten, Hamburg
  • seit 2017 Lehrbeauftragter, Co-Prüfer Master-/Bachelor Projekte HCU
  • 2012 - 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter HCU (HafenCity Universität Hamburg, Fachgebiet Konzeptionelles Entwerfen und Gebäudelehre, Prof. Klaus Sill)
  • 2005 - 2012 in Hamburg Mitarbeit bei Renner Hainke Wirth Zirn Architekten / Studio Andreas Heller / Planwerkeins Architekten / Schenk+Waiblinger (jetzt Schenk Fleischhaker Architeken)
  • 2002 -2006 freier Korrespondent www.archined.nl
  • 1997 - 2005 Mitarbeit bei Arconiko architecten, Rotterdam/NL (www.arconiko.nl)
  • 1996 - 1997 DAAD Stipendium TU Delft/NL
  • 1990 – 1999 Architekturstudium an der TU Darmstadt mit Abschluss Dipl.-Ing.
  • 1970 in Worms geboren

Gerd Streng ist Mitglied im BDA (Bund Deutscher Architektinnen und Architekten der Freien und Hansestadt Hamburg e.V.) und Mitglied der Hamburgischen Architektenkammer, dort mit der Berufsbezeichnung Architekt (verliehen in der Bundesrepublik Deutschland) in die Architektenliste eingetragen und demnach berechtigt, eben diese Berufsbezeichnung zu führen.

Zuständige Behörde/Aufsichtsbehörde:
Hamburgische Architektenkammer, Grindelhof 40, 20146 Hamburg

Berufsrechtliche Reglungen, wie insbesondere das Hamburgische Architektengesetz und die Ehrenordnung
der Hamburgischen Architektenkammer sind abrufbar unter www.recht.akhh.de.

Arbeitsfelder

Der größte Teil meiner Tätigkeit ist der Gestaltung, Reorganisation oder Nachverdichtung von Wohnraum gewidmet, wohingegen die Planung von Gastronomie- und Büroflächen ein ebenso selbstverständliches Arbeitsfeld darstellt.

Die Stair Case Study Houses (SCSH) zeigen exemplarisch, wie mehrere Wohneinheiten zusammengefasst werden, ungenutzte Speicherräume aktiviert oder vorhandene Wohnungszuschnitte optimiert werden. Die hybriden Rauminstallationen machen Resträume nutzbar und verdeutlichen das Vergrößerungspotenzial „nach Innen“. Die „Konzepte sind erschwinglich und erfolgreich, die Gestaltung ästhetisch und nie ohne feine Ironie“. (Claas Gefroi, db 10_2013)

Aktuell wurden bereits über 20 SCSHs realisiert – weitere sind in Planung.

SCSH09 («Tipolina») sowie SCSH18 („climb it!“) wurden vom Rat für Formgebung mit dem German Design Award «Winner» ausgezeichnet und die Stecktreppe SCSH21 erhielt den Publikumspreis der Hamburger credit exhibition 2019.

Die SCSHs reflektieren alle Facetten einer Wohnung wie Erschließung, Kochen, Essen, Schlafen, Spielen, Entspannen, Arbeiten, Abstellen u.v.m..

Besondere Wichtigkeit genießt dabei die sorgfältige Detaillierung der Objekte sowie die Auswahl der Materialien und Farben. Die Lichtplanung ist hierbei integraler Bestandteil meiner Arbeit.

Als kleines Büro konzentriert sich die Mehrzahl meiner Arbeiten auf ebenso kleinmaßstäblichem Gebiet zwischen Möbelbau und Architektur, wobei größere Bauvorhaben wie Neu- und Anbauten gemeinsam mit Kollegen und Fachplanern (Lichtplaner, Tragwerksplaner etc.) bearbeitet werden. Eine effektive Umsetzung der anspruchsvollen Entwürfe wird durch versierte Tischler und Handwerker aus meinem Netzwerk gewährleistet.

Die Bandbreite der von mir bearbeiteten Projekte umfasst ein großes Spektrum vom Gründerzeithaus, Vorkriegs-Einfamilienhaus, Nachkriegsreihenhaus bis hin zum Geschosswohnungsbau neueren Datums. Durch die Vielzahl der realisierten Bauvorhaben konnte ich mir ein breites Wissen zu historischen und zeitgemäßen Konstruktionen, Bautechniken und Baurechtsfragen aneignen.

Allen Projekten gemein ist der sensible Umgang mit der bestehenden Bausubstanz, die Minimierung des baulichen Eingriffes sowie eine pragmatisch-funktionale Herangehensweise mit hohem ästhetischen Anspruch. Dies gilt insbesondere bei Projekten in denkmalgeschützter Bausubstanz, deren erfolgreiche Umsetzung von der guten Kommunikation mit Denkmalschutzamt, Bauamt und Bauherren zeugt.